Sylvia Reiß – Keltische Musik

Zauberhafte und mystische Klänge der letzten Barden Irlands und der Bretagne,
flotte Hexentänze aus Schottland und fast barocke Melodien aus Wales.
Sanfte Walzer und rhythmusbetonte Mazurken und Gavotten laden zum Tanzen ein.
Ungeahnte Klangperlen entführen in die archaische, faszinierende Welt
der sagenumwobenen Zeit der Kelten.

The quiet Lands of Erin …

… das Land der Elfen und Feen, der grünen Täler und sanften Hügel
und der freundlichen und liebenswürdigen Menschen. Das ist Irland.
Hier lebte vor ca. 300 Jahren der berühmteste aller irischen Harfenspieler
Turlough O'Carolan (1670–1738). Er war Zeitgenosse von Johann Sebastian Bach.
Als Folge einer Krankheit erblindete er im Alter von 18 Jahren.
Die Arbeitgeberin seines Vaters unterrichtete ihn im Harfespielen und nach
drei Jahren »Harfenspiellehrzeit« zog er, ausgestattet mit seiner Harfe,
einem Führer und seinem Pferd, durch Irland.
Berühmt wurde er jedoch nicht durch sein Spielen sondern durch seine
wunderschönen Kompositionen, von denen über 200 überliefert sind.
Meist komponierte er im Auftrag und nicht selten tragen die Titel der Musikstücke
die Namen derer, für die er die Komposition schrieb.
Viele lustige Geschichten gibt es über ihn und über seine Kompositionen.
Man sagt über T. O'Carolan, dass er, wie viele Iren, gerne Whiskey trank.
Sein Arzt riet ihm eines Tages, mit dem Whiskeytrinken doch aufzuhören und
T. O'Carolan befolgte den Rat. Doch jetzt hat er nicht nur nichts gesehen beim
Harfespielen, nein, seine Hände fingen nun auch noch an zu zittern.
Er klagte dem Arzt sein Leid. Dieser hatte ein Einsehen und stellte ihm ein
Rezept aus auf ein Gläschen Whiskey am Tag. Darüber freute sich Turlough so sehr,
dass er eine Komposition schrieb mit dem Titel: The Receipt for Drinking.

Ein Dichter, der Heimat beraubt

Sylvia mit keltischer Harfe

Pressestimmen:

Sylvia und Regine

»Harfenmusik von höchster Musikalität und Virtuosität mit formvollendeter Zupftechnik und bewundernswertem Einfühlungsvermögen. Ihrer Hände scheinen kaum die Saiten zu berühren und doch erklingen Töne, entführen die Zuhörenden in vergangene, fast vergessene Zeiten der Kelten.«
Warburger Zeitung

»Träume aus Musik: Sylvia Reiß, durch zahlreiche Konzerte im Werra-Meißner-Kreis als ausgezeichnete Interpretin bekannt und geschätzt, bot heute zusammen mit ihrer Partnerin, der Cellistin Regine Brunke, ein bezauberndes Programm mit keltischer und schwedischer Musik. Sylvia Reiß, eine Meisterin der keltischen Harfe, ließ an diesem Abend ihre ganze expressive Breite von ausgelassen lebensfroh bis melancholisch erklingen. Und diese so ansprechende Musik bekam durch das ausgezeichnete Spiel von Regine Brunke eine zusätzliche, ungeahnte Tiefe. Das Cello wirkte als Gefühlsmultiplikator und machte aus den schlichten Volksweisen berauschende Kunstwerke. Zwei Künstlerinnen, die mit ihren brillanten, aufeinander im Rhythmus, Dynamik und Ausdruck genau abgestimmten Interpretationen überzeugten, entführten mit ihrer ungewöhnlichen Instrumentenkombination das hingerissen lauschende Publikum auf eine musikalische Seelenreise.«
Eschweger Zeitung